Schauen · Riechen · Fühlen · Schmecken

Im Mai laden wir Bio-BäckerInnen in Berlin und Brandenburg zur Woche der offenen Backstuben ein.

In rund 40 Veranstaltungen an zahlreichen Orten freuen wir uns über alle Interessierten, die zum Schauen, Riechen, Fühlen und Schmecken zu uns kommen. Wer mag, darf uns über die Schulter schauen, neugierige Fragen stellen oder einfach mal mitbacken.

Erleben, was wir anders machen!

Die Bio-BäckerInnen ─ Für Handwerk, Regionalität, Fairness und Transparenz

Zum Programm der Woche der offenen Backstuben.

 

Pressemitteilung April 2019

6. Woche der offenen Backstuben – Montag, 6. Mai bis Sonntag, 12. Mai 2019
  • Berliner und Brandenburger Bio-BäckerInnen öffnen ihre Backstuben
  • Veranstaltungen in Berlin, Potsdam, Wustermark, Bad Saarow und Rohrlack
  • 13 handwerkliche Bio-Bäckereien
  • 35 Veranstaltungen
  • Führungen und Mitmachaktionen
  • Tag des Deutschen Brotes am 7. Mai 2019
Transparenz in der Herstellung

Bio-Bäckereien in Berlin und Brandenburg veranstalten die 6. Woche der offenen Backstuben. BesucherInnen können in den Backstuben der handwerklichen Produktion von Brot, Brötchen und Gebäcken zuschauen, sich informieren und selbst mitbacken.
Gezeigt wird, was handwerkliche Bio-Bäckereien ausmacht und wie gutes Brot aus hochwertigen regionalen Rohstoffen mit viel Zeit für eine traditionell lange Teigführung, ohne chemische Zusätze, entsteht.
Mit der offenen Woche setzen Bäckereien in Berlin, Potsdam, Wustermark, Bad Saarow und Rohrlack ein Zeichen für Handwerk, Regionalität und Transparenz in der Herstellung ihrer Brote und Backwaren.
Mehr als sechs Tausend Tonnen Getreide aus ökologischem Anbau verarbeiten die BäckerInnen jedes Jahr, davon rund 80 Prozent aus dem Brandenburger Umland. In den meisten Betrieben wird das Getreide in der eigenen Mühle täglich frisch vermahlen.
Gegründet wurden die bio-zertifizierten Berliner und Brandenburger Bäckereien in den Jahren 1977 bis 2014. Zurzeit beschäftigen sie 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 41 Auszubildende.
Ein Wunsch der Bio-BäckerInnen ist es, durch die Woche der offenen Backstuben den Nachwuchs zu stärken und neue Bäcker, Konditorinnen und Auszubildende für ihr Handwerk zu gewinnen.

Handwerkstradition

Brot ernährt den Menschen seit zehntausenden von Jahren und ist für die Deutschen längst zum Kulturgut geworden. Seit 2014 ist Deutsches Brot immaterielles Kulturerbe der UNESCO. Am 7. Mai 2019 feiert der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. den Tag des Deutschen Brotes.
Yvonne Neumann, Bäckerin und Geschäftsführerin der Bäckerei Weichardt-Brot in Wilmersdorf, zur gemeinsamen Veranstaltung der Bio-BäckerInnen: “Als Gemeinschaft stehen wir für Bio, Regionalität und Liebe zum Handwerk. In der schnellebigen Zeit von heute ist es uns wichtig, den Menschen das Bewusstsein für qualitativ hochwertige und nachhaltig produzierte Lebensmittel nahezubringen. Die Woche der offenen Backstuben bietet allen Interessierten die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen und jeden Betrieb in seiner Einzigartigkeit kennenzulernen.”

Brotmarkt in Deutschland

Im Jahr 2017 wurden laut Deutschem Brotinstitut e.V. 1.747.000 Tonnen Brot in Deutschland verkauft. Der damit erwirtschaftete Umsatz betrug 4,4 Milliarden Euro. Sowohl die Brotmenge als auch der Umsatz sind dabei gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen.
Für die Brotherstellung werden in Deutschland Getreidesorten wie Roggen, Weizen und Dinkel, aber auch Gerste, Hafer, Hirse und Emmer verarbeitet. Der Anteil an Vollkornbroten vom gesamten Brotverbrauch in Deutschland beträgt 17,2 Prozent. Im Land Brandenburg sind es 21,7 Prozent und in Berlin ganze 25 Prozent des gesamten Berliner Brotkonsums.
Der Bio-Anteil des gesamten Brotumsatzes 2018 in Deutschland lag nach Angaben des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. bei gut vier Prozent.

 

 

 

 

 

Woche der Offenen Backstuben
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